Wir glauben nicht an Schuld von Generationen, aber wir glauben an Verantwortung von Generationen. Diese klare Haltung vertreten wir bei Ernsting’s family in Bezug auf die Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland. Wir sind davon überzeugt, dass insbesondere in Zeiten, in denen Werte wie Demokratie und Toleranz unter Druck stehen und Zeitzeugen nach und nach versterben, an diese Verantwortung appelliert werden muss. Als gesellschaftlich engagiertes Unternehmen möchten wir einen Beitrag gegen das Vergessen leisten, das Geschehene in den Fokus rücken und so einen Beitrag zur geschichtlichen Aufklärung leisten - insbesondere für junge Menschen. Daraus ist die Idee entstanden, alle drei Jahre Gedenkreisen in das ehemalige Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau anzubieten. An dieser Reise können interessierte Nachwuchskräfte freiwillig teilnehmen, um wichtige Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln.
Vorbereitung, Begegnung, Reflexion: So gestalten wir die Gedenkreise für unsere Nachwuchskräfte.
Tage, die so schnell nicht vergessen werden. Im Gepäck: viele Gedanken, Emotionen und Gespräche, die noch lange nachwirken werden. „Ich hatte mehrmals Tränen in den Augen. Man läuft über Stellen, an denen Grausames passiert ist. Gerade als Mutter ist es schlimm realisieren zu müssen, dass an diesem Ort so vielen Kindern die Kindheit gestohlen wurde", schildert eine Auszubildende im Anschluss an die Führung durch das ehemalige Konzentrationslager.
Die Reaktionen unserer Nachwuchskräfte während und nach der Reise verdeutlichen, dass das Angebot sinnhaft ist und den gewünschten Effekt zeigt: Junge Menschen fühlen sich ermutigt, sich mit Geschichte auseinanderzusetzen und für Menschlichkeit und Toleranz einzustehen.